Genesung

Sie müssen denken,

dass das Leben Sie nicht vergessen hat,
dass es Sie in der Hand hält.
Es wird Sie nicht fallen lassen.


(Rainer Maria Rilke)

Gesundheit ist das größte Geschenk. Oft bemerken wir das erst, wenn wir sie verloren haben. Das Einbrechen von Krankheit oder Erschöpfung kann uns binnen kürzester Zeit aus dem gewohnten Alltag reissen, und uns mit vielen Fragen konfrontieren. Wie gehen wir mit uns, unserem Körper und unserer Psyche um? Was fehlt uns möglicherweise schon lange? Wo sind wir immer wieder über unsere Grenze der Belastbarkeit gegangen?

 

Wer krank ist, muss lernen, sich selbst gute Gesellschaft zu sein. Geduldig mit sich zu sein, auch wenn Genesung ihre Zeit braucht. Gütig mit sich zu sein, auch wenn sich Unzufriedenheit ausbreitet. Zuversichtlich zu sein, auch wenn Schmerzen belasten.

 

Es gab eine Zeit, in der Krankensegnungen üblich waren. Sie sollten sowohl die Geduld, Güte und Zuversicht des Kranken stärken, als auch Unterstützung und Hilfe von außen verkörpern. Zu guter letzt sollten die Segnungen die Situation des Menschen in die Hände Gottes legen. Eine Krankensegnung sprach also immer drei Ebenen an: das Verhältnis des Menschen zu sich und seiner Situation, das Verhältnis der Freunde, Verwandten und Fürsorgenden zum Betroffenen, und das Verhältnis des erkrankten Menschen zu Gott.

 

Heute ist dies nicht anders, nur dass wir Krankensegnungen kaum noch in Anspruch nehmen, es sei denn in sehr engem konfessionellen Rahmen.

 

Sind Sie erkrankt und möchten Sie eine Krankensegnung für sich in Anspruch nehmen? Oder gibt es einen geliebten Menschen in Ihrem Umfeld, den Sie mit einer Krankensegnung beschenken und unterstützen möchten?


Das Lebenslied der Genesung ist eine musikalische, überkonfessionelle Krankensegnung. Es möchte die Kraft und Zuversicht des Menschen stärken, ihn trösten wo es nötig ist, und ihn der Liebe Gottes empfehlen, der unsere Lebenswege kennt.